Update Corona-Maßnahmen

14.12.2020

Der Teil-Lockdown ab November hat leider nicht den erwarteten Erfolg gebracht, den sich die Bundesregierung erhofft hatte. Nun gilt es nachzuschärfen. Am Sonntag haben Bund und Länder die deutschlandweiten Regeln bis zum 10. Januar 2021 verlängert und ergänzt.

Nach wie vor geht es vor allem darum, wo immer möglich, die Kontakte so gut es geht zu vermeiden. Private Zusammenkünfte sind daher in den Wintermonaten auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Fall auf maximal fünf Personen zu beschränken. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon ausgenommen. Die Regeln in den einzelnen Bundesländern können jedoch davon voneinander abweichen. Die genauen Beschränkungen für Baden-Württemberg finden Sie unter „Mehr zum Thema“.

Kontakte - Was gilt an Weihnachten

In Abhängigkeit von ihrem jeweiligen Infektionsgeschehen können die Länder vom 24. Dezember bis zum 26. Dezember 2020 Treffen mit 4 über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen aus dem engsten Familienkreis zuzüglich Kindern im Alter bis 14 Jahre zulassen. Dies gilt, auch wenn dies mehr als zwei Hausstände oder 5 Personen über 14 Jahre bedeutet.

Kontakte - Was gilt an Silvester und Neujahr

An Silvester und dem Neujahrstag wird bundesweit ein An- und Versammlungsverbot umgesetzt. Darüber hinaus gilt ein Feuerwerksverbot auf publikumsträchtigen Plätzen. Der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester wird in diesem Jahr generell verboten und vom Zünden von Silvesterfeuerwerk generell dringend abgeraten.

Einzelhandel, Dienstleistungen und Gastronomie

Der Einzelhandel wird ab dem 16. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 weitgehend geschlossen. Ausnahmen gelten v.a. für:

• Lebensmittelhandel
• Apotheken und Drogerien
• Poststellen und Zeitungsverkauf
• Tierbedarfs- und Futtermittelmärkte
• Weihnachtsbaumverkauf

Weitere Ausnahmen finden Sie im Bund-Länder-Beschlusspapier unter „Mehr zum Thema“.

Dienstleistungsbetriebe der Körperpflege wie z.B. wie Friseursalons, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo- und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege, bleiben weiter möglich.

Gastronomie

Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause bleiben weiter möglich.
Der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum wird vom 16. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 untersagt.

Von Einschränkungen betroffene Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler werden weiterhin finanziell unterstützt.

Schulen

Schulen werden vom 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 grundsätzlich geschlossen oder die Präsenzpflicht ausgesetzt.
Es wird eine Notfallbetreuung sichergestellt und Distanzlernen angeboten.
Für Abschlussklassen können gesonderte Regelungen vorgesehen werden.

Kitas

Kindertagesstätten werden vom 16. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021 geschlossen. Notfallbetreuung bleibt möglich.

Arbeitsleben

Für Eltern werden zusätzliche Möglichkeiten geschaffen, für die Betreuung bezahlten Urlaub zu nehmen.

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber werden dringend gebeten zu prüfen, ob durch Betriebsferien oder großzügige Homeoffice-Lösungen vom 16. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021 die Betriebsstätten geschlossen werden können.

Einen detaillierten Überblick zu den Maßnahmen und Beschlüssen finden Sie unter „Mehr zum Thema“.