Start in die berufliche Bildung: Handwerk stärken

02.09.2020

In dieser Woche starten viele neue Auszubildenden in ihr berufliches Leben. Deutschland braucht gut qualifizierte Fach- und Führungskräfte – vor allem im Handwerk. Da ist es wichtig, denjenigen, die sich qualifizieren wollen, den Weg zum beruflichen Aufstieg zu ebnen. Ein Kernanliegen meiner Fraktion CDU/CSU im Deutschen Bundestag ist es, die Gleichwertigkeit der dualen und akademischen Bildung zu stärken.

Deshalb wurden in dieser Legislaturperiode drei zentrale Maßnahmen beschlossen, die helfen sollen, die berufliche Bildung attraktiver zu gestalten: die Novelle des Berufsbildungsgesetzes (BBIG), die Ergänzung des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG oder „Aufstiegs-BAföG“) sowie der Bundeswettbewerb Innovations- und Exzellenzcluster Berufliche Bildung (InnoVet). Mit dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ schützen wir zudem Ausbildungsplätze und unterstützen Ausbildungsbetriebe in der COVID-19-Krise. Die Details findet ihr unter „Mehr zum Thema“.

Auch wurde auf unsere Initiative hin die Meistepflicht in zwölf Handwerksberufen wieder eingeführt. Wir sind davon überzeugt, dass der Meisterbrief im deutschen Handwerk die beste Garantie für Qualitätsarbeit, Verbraucherschutz, Leistungsfähigkeit und Innovationskraft liefert. Die Meisterpflicht trägt außerdem durch eine hochwertige berufliche Aus- und Weiterbildung auch maßgeblich zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses bei. Unser Ziel ist, mehr Qualität für die Kundschaft und mehr Nachwuchs im Handwerk durch eine bessere Ausbildung.

In diesen Berufen gilt zukünftig wieder die Meisterpflicht: 

  • Fliesen-, Platten- und Mosaikleger
  • Betonstein- und Terrazzohersteller
  • Estrichleger
  • Behälter- und Apparatebauer
  • Parkettleger
  • Rollladen- und Sonnenschutztechniker
  • Drechsler und Holzspielzeugmacher
  • Böttcher
  • Glasveredler
  • Schilder- und Lichtreklamehersteller
  • Raumausstatter
  • Orgel- und Harmoniumbauer