Spannender Austausch über das Freiwillige Soziale Jahr bei der Sportjugend im Main-Tauber-Kreis

22.06.2018

Für ein Jahr im Rahmen eines Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) den Arbeitsalltag und das Berufsfeld eines Sportjugendverbandes kennenlernen – genau das stand im Fokus einer Gesprächsrunde, die ich zusammen mit Vertretern der Sportjugend im Main-Tauber-Kreis, der Baden-Württembergischen Sportjugend und sieben Freiwilligen (FSJ-lern) in Lauda-Königshofen geführt habe. Auch Bürgermeister Thomas Maertens war als Hausherr und stellvertretender Vorsitzender des Sportjugendfördervereins Main-Tauber mit dabei.

Die Bereitschaft für ein freiwilliges gesellschaftliches Engagement sowie zur Übernahme von Verantwortung sind u.a. genau die Voraussetzungen, die junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren mitbringen sollten, um ein erfolgreiches FSJ zu absolvieren.

In einer interessanten und informativen Präsentation zeigten uns die drei derzeitigen FSJ-ler ihre Aufgaben und Tätigkeiten bei der Sportjugend im Main-Tauber-Kreis: als Jugendbegleiter an Schulen, beim Schwimmunterricht, von Jugendcamps und internationalen Jugendbegegnungen sowie von Sommer- und Winterfreizeiten im In- und Ausland, um nur einige Einsatzgebiete zu nennen. Weitere Aufgabenfelder sind z.B. die Begleitung von Lehrgängen und Modellprojekten und eine Ausbildung zum Sportassistenten. Dadurch erhielten auch die zukünftigen FSJ-ler, die ab September ihren Dienst bei der Sportjugend antreten, einen umfassenden Ausblick auf ihr spannendes Bildungs- und Orientierungsjahr.

Ich bin immer wieder begeistert, was die Sportjugend im Main-Tauber-Kreis für viele junge Menschen leistet. Es ist daher sehr wichtig, dass Jugendliche an die Hand genommen werden. Zugleich wünsche ich mir eine noch stärkere Beachtung der Freiwilligendienste auch im Sport bei der Landesförderung. Das Freiwillige Soziale Jahr und auch der Bundesfreiwilligendienst (BFD) bieten breit gefächerte Aufgabenfelder, in denen junge Menschen ihre eigenen und individuellen Neigungen für ihren zukünftigen Berufsweg austesten können.

Gelobt wurden seitens des Bürgermeisters vor allem die sehr erfolgreiche Arbeit und das hohe Engagement der Sportjugend im Main-Tauber-Kreis. Lauda-Königshofen, das schon seit vielen Jahren mit der Sportjugend eng verbunden sei, unterstütze die Institution daher sehr gerne, genau wie der Landkreis.

Seit rund 17 Jahren bestehen nun schon die FSJ- und BFD-Angebote bei der Baden-Württembergischen Sportjugend, der als Träger für Einsatzstellen wie etwa bei Sportvereinen, Sportkreisen und Sportverbänden in ganz Baden-Württemberg fungiert. Seit dieser Zeit hat die Sportjugend im Main-Tauber-Kreis insgesamt 44 junge Menschen einstellen können – ein großer Erfolg, der auch in Zukunft fortgesetzt werden soll.

Bei der Sportjugend engagieren sich junge Menschen ehrenamtlich und bringen sich für den Sport ein. Das ist ein unglaublicher Gewinn, der absolut unterstützenswert ist. Dieses Gespräch ist daher ein guter Anlass, mich in Berlin für die notwendigen Fördermittel und politischen Rahmenbedingungen für das FSJ und BFD stark zu machen.