Rund 3.300 Euro Bundesförderung für die Tafel Tauberbischofsheim

13.10.2020

Die Tage konnte ich der Tafel in Tauberbischofsheim eine gute Nachricht übermitteln: Im Rahmen des Sonderprogramms „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern.“ erhält die Initiative „Ausgabe von Lebensmitteln an bedürftige Menschen während der Corona Krise“ der Tafel Tauberbischofsheim eine Bundesförderung in Höhe von 3.290 Euro. Ziel des Sonderprogramms ist die Unterstützung ehrenamtlicher Initiativen, die in ländlichen Räumen in der nachbarschaftlichen Lebensmittelversorgung engagiert sind und die in Folge der COVID-19-Pandemie vor besonderen Herausforderungen stehen.

Guido Imhof, Abteilungsleitung der sozialen Dienste im Caritasverband, freute sich über die schnelle Zusage der Fördermittel, nachdem ich bei einem Treffen im Juli für eine Bewerbung für das Sonderprogramm geworben habe. „Wir sind dankbar, bei der Mittelvergabe berücksichtigt worden zu sein. Durch die finanzielle Unterstützung ist es uns auch weiterhin möglich, bedürftige Menschen regelmäßig mit Lebensmitteln zu versorgen“, so Guido Imhof

Mit diesen Finanzhilfen sollen unseren ehrenamtlichen Helfern vor Ort schnelle und unbürokratische Hilfen zukommen. Das Ehrenamt ist besonders bedeutend im ländlichen Raum. Dessen Stärkung war und ist mir immer eine Herzensangelegenheit, der unsere Ministerin, Julia Klöckner, mit der Förderung der Tafel in Tauberbischofsheim weiter nachkommt. Als Vorsitzender des Ernährungsausschusses im Bundestag ist mir die Unterstützung der Tafeln ein wichtiges Anliegen. Diese Förderung stellt auch eine Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements der Helferinnen und Helfer der Tafel dar. Für diese großartige und unverzichtbare Arbeit für bedürftige Menschen möchte ich mich von Herzen bedanken.

Hintergrund
Das Corona-Sonderförderprogramm „Ehrenamt stärken. Versorgung sichern.“ wurde im Juni 2020 durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gestartet. Es fördert ehrenamtliche Initiativen, die in der nachbarschaftlichen Lebensmittelversorgung engagiert sind und richtet sich an Akteure in Städten und Gemeinden von maximal 50.000 Einwohnern. Zielgruppe sind beispielsweise ehrenamtliche Initiativen wie Ortsgruppen der Tafeln, die für Angehörige besonders schutzbedürftiger Gruppen wie ältere, vorerkrankte oder ärmere Menschen Lebensmittel bereitstellen.