Pressemitteilung: Unsere Wälder für künftige Generationen erhalten

21.03.2019

Waldschäden aktiv anpacken – Waldschutz verbessern

Zum Internationalen Tag der Wälder am 21. März war ich auf Einladung von Bundesministerin Julia Klöckner auf einer Baumpflanzaktion in einem Waldstück am Rande von Berlin.

Deutschland ist ein starkes Waldland – rund ein Drittel des Bundesgebietes ist mit Wald bedeckt. Unsere Wälder sind wichtige Natur-, Wirtschafts- und Erholungsräume und prägen darüber hinaus auch die Identität vieler Regionen – sie sind ein Stück Heimat, die es zu bewahren gilt.

Aktuell besteht Anlass zu großer Sorge: Stürme, Dürre, Schädlinge und Waldbrände haben im vergangenen Jahr in deutschen Wäldern schwere Schäden angerichtet, die noch lange sichtbar sein werden. Das Überangebot an Holz sorgt zudem für einen drastischen Preisverfall auf dem Holzmarkt.

Die Kalamitäten sind so schwerwiegend, dass wir den Wald und die Waldbesitzer jetzt nicht alleine lassen dürfen. Die Koalition hat gehandelt: Über die Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK) werden vom Bund für einen Zeitraum von fünf Jahren zusätzliche 25 Mio. Euro für den Waldschutz bereitgestellt.

Für 2019 muss befürchtet werden, dass sich der Borkenkäfer weiter ausbreitet und sich die Marktlage nochmals verschlechtert. Es  besteht die Gefahr, dass viele Waldbesitzer die Pflege und Bewirtschaftung ihrer Wälder aufgeben. Dies kann langfristig die Holzversorgung unserer Volkswirtschaft und die notwendige Anpassung unserer Wälder an den Klimawandel gefährden.

Die CDU/CSU wird deshalb mit den Betroffenen im Gespräch bleiben und sich für weitere Hilfen einsetzen. Besonders Kleinwaldbesitzer brauchen Unterstützung, damit unsere Wälder auch in Zukunft neben der Holzproduktion auch Gemeinwohlleistungen erbringen können.

Der Tag der Wälder hat eine wichtige Botschaft: Wir müssen uns darum kümmern, dass der Wald auch für zukünftige Generationen seine vielfältigen und wichtigen Aufgaben erfüllen kann. Unsere Wälder haben nicht nur eine herausragende Bedeutung für die Tier- und Pflanzenwelt und laden zu Erholung und Freizeit ein. Der Cluster Forst und Holz erwirtschaftet mit 1,1 Mio. Beschäftigten einen Umsatz von rund 180 Mrd. Euro pro Jahr. Ziel muss es sein, diesen besonders für den ländlichen Raum wichtigen Wirtschaftszweig mit Holz aus heimischen Wäldern zu sichern.