Innovationen im ländlichen Raum stärken Arbeit und Wirtschaft

10.12.2019

„Innovationen im ländlichen Raum“ – ein wichtiges Thema, um Arbeit und Wirtschaft auch in Zukunft in unserer ländlichen Heimat zu erhalten. Genau diese Zukunftsaussichten wurden bei der jährlichen Podiumsdiskussion „Wirtschaft & Arbeit in Main-Tauber“ der Regionalgruppe Main-Tauber der Wirtschaftsjunioren Heilbronn-Franken im Reinhold-Würth-Haus beleuchtet. Nach meinem Impulsvortrag diskutierte ich zusammen mit Vertretern aus Industrie und Bildung sowie den Wirtschaftsjunioren über die Zukunftsfähigkeit der Region, welche Rahmenbedingungen notwendig sind, um Innovationen im Kreis zu ermöglichen und wie die Firmen der Region die Herausforderungen der Zukunft meistern können.

Für unsere rohstoffarme Exportnation Deutschland sind Innovationen von großer Bedeutung. Dies gilt auch für den Austausch und Handel zwischen den Nationen und somit für friedliche Beziehungen zwischen den Ländern. Trotz zukunftsweisender, infrastruktureller Projekte wie der Taktverdichtung der Frankenbahn ab Dezember 2019 oder etwa dem Car & Mansharing Projekt „Smarte Karre“ der Klärle GmbH in Weikersheim sind zukünftig Investitionen, wie für den Ausbau der Mobilfunk- und Internetinfrastruktur, notwendig. Daneben sind aber auch wir selbst gefragt: Jeder einzelne Bürger sollte einmal prüfen, wie er dazu beitragen kann, eine lebenswerte Zukunft zu gestalten.

In der sich anschließenden Podiumsdiskussion mit Dennis Birresborn, Geschäftsleiter Technik, Würth Industrie Service, Manfred Breuer, Schulleiter des Beruflichen Schulzentrums in Wertheim sowie Roolf Wessels, Geschäftsführer von Ecom-Instruments, wurde die Thematik noch einmal vertieft. Auf Unternehmerseite spielen beispielsweise junge Mitarbeiter eine große Rolle, da sie dem Unternehmen neue Impulse bringen, wodurch es innovativ und wandlungsfähig bleiben kann. Auch die Zusammenarbeit mit Startups spielt hier eine große Rolle. Neben diesen Aspekten wurden auch die Fachkräftegewinnung, die mancherorts noch lückenhafte Breitband- und Mobilfunkversorgung sowie die Ausbildung von Fachkräften in den Schulen vor dem Hintergrund des Digitalpakts diskutiert.

In einem waren wir uns abschließend alle einig: Der Main-Tauber-Kreis muss nicht nur touristisch, sondern auch als innovativer Industriestandort gemeinsam als Region mit hohem Lebenswert stärker beworben werden. Denn: Wenn sich Menschen im Main-Tauber-Kreis niederlassen, Familien gründen und Häuser bauen, zeigt das, dass sie an ihre Heimat glauben – und das hat Zukunft!