Hygiene-Leitlinien für Betreiber zur Eindämmung des Corona-Virus

12.05.2020

Die Bedrohung durch das Corona-Virus wird bis zur Entwicklung eines Impfstoffes oder eines Medikamentes weiterhin bestehen bleiben. Dabei werden Hygienemaßnahmen und Mindestabstand weiterhin unser bester Schutz sein, um die Rate der Neuinfektionen so gering wie möglich zu halten. Nach wie vor ist es unser größtes Ziel, unser Gesundheitssystem nicht zu überlasten und die Todesfälle so gering wie möglich zu halten. Um uns trotzdem schrittweise wieder einem geregelteren Alltag zu nähern, wurden in der vergangenen Woche weitere Lockerungen geplant.

In dieser und in den kommenden Wochen dürfen weitere Einrichtungen und Geschäfte öffnen. Doch viele Betreiber sind bei der Umsetzung von Hygienemaßnahmen verunsichert. Das kann ich gut verstehen. Deshalb habe ich bereits vor den ersten Lockerungen um entsprechende Verordnungen gebeten. Diese Verordnungen bieten eine Grundlage für Richtlinien bei Fragen der Hygienemaßnahmen.

Das Land Baden-Württemberg hat jetzt solche Verordnungen zur Eindämmung von Übertragungen des Corona-Virus in Gaststätten, Vergnügungsstätten, Tattoo-, Piercing-, Massage-, Kosmetik-, Sonnen-, Nagel- und Friseurstudios sowie in medizinischen und nicht medizinischen Fußpflegeeinrichtungen erlassen. Diese finden Sie unten unter „Mehr zum Thema“.

Verordnungen lesen sich meist etwas sperrig. Aus diesem Grund rate ich allen Betreibern, sich an ihre Verbände zu wenden. Diese arbeiten meist an Leitlinien, die diese Verordnungen umsetzen sollen. Kleiner Tipp: Hier lohnt sich sicherlich auch einmal ein Blick in Leitlinien anderen Branchen, die der eigenen ähnelt.