Gemeinsam an einem Strang ziehen – Mit dem Sonderzug für eine mobile Zukunft!

10.07.2018

Gemeinsam an einem Strang ziehen! Unter diesem Motto sind wir vor kurzem in Osterburken und Lauda zusammen gekommen, um für einen besseren Nahverkehr zu demonstrieren. Der eigens für diesen Tag angemietete Sonderzug, der kostenlos für alle Teilnehmer von Osterburken nach Lauda fuhr, war mehr als gut gefüllt. Denn wir alle standen für ein gemeinsames Ziel ein: eine bessere Vertaktung, mehr Halte und Investitionen in die Infrastruktur auf der Frankenbahn. Ich bin überzeugt, die weit mehr als 1500 Teilnehmer, sowohl im Zug als auch an der Strecke, haben mit dieser Aktion ein überregionales Zeichen gesetzt.

Der öffentliche Personennahverkehr ist eines der Zukunftsthemen für den Neckar-Odenwald- und Main-Tauber-Kreis. Denn um den ländlichen Raum attraktiv zu gestalten, muss auch beim Thema Mobilität ein attraktives Angebot vorhanden sein! Der Ausbau der Frankenbahn ist dabei schon lange ein brennendes Thema in meinem Wahlkreis. Unpünktlichkeit und zu wenig Verbindungen pro Tag sind das tägliche Übel, das die Pendlerinnen und Pendler tagein und tagaus ertragen müssen.

Ich freue mich daher umso mehr, dass wir nun gemeinsam – insbesondere durch den großen Einsatz der Landräte Dr. Achim Brötel aus dem NOK und Reinhard Frank aus dem MTK – einen ersten Schritt in die richtige Richtung getan haben: Ein Gespräch im Stuttgarter Verkehrsministerium hat bewirkt, dass ein auf drei Jahre befristetes Pilotprojekt ab 2019 angegangen werden kann. Eine bessere Vertaktung und die Einbindung von weiteren Haltestellen werden dann unter finanzieller Beteiligung der beiden Landkreise umgesetzt. Wenn sich am Ende das Pilotprojekt auszahlt und zahlreiche Personen das bessere Angebot nutzen, kann es in ein dauerhaftes Angebot umgewandelt werden und das Ziel wäre endgültig erreicht.

Das Ergebnis und der enge Schulterschluss zwischen dem Main-Tauber- und Neckar-Odenwald-Kreis sowie den an der Strecke liegenden Gemeinden und Städten stimmt mich zuversichtlich und gibt Mut! Wichtig ist es aber auch, dran zu bleiben. Daher werde ich mich auch weiterhin mit aller Kraft für die Frankenbahn einsetzen und bei der längst überfälligen Umsetzung des Bahnmobilisierungsprogramms nicht locker lassen.