Freudenberg wird erste Fairtrade-Stadt im Main-Tauber-Kreis

13.03.2018

Anlässlich der Aufnahme der Stadt Freudenberg in den Kreis von deutschlandweit über 500 Fairtrade-Städten war es mir eine besondere Ehre, bei der offiziellen Urkundenübergabe dabei zu sein.

Die vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden vor Ort zeigen nicht nur, wie Nachhaltigkeit funktionieren kann, sondern auch, dass es Freude macht, sich für eine bessere Welt zu engagieren. Mit Fairtrade kann jeder Einzelne einen Beitrag dazu leisten, ausbeuterische Kinderarbeit zu verhindern und Arbeitern und Bauern in Entwicklungsländern ausreichende Löhne und kostendeckende Rohstoffpreise zu ermöglichen.

Mit Dr. Gerd Müller hat unser Land einen kompetenten Bundesentwicklungshilfeminister, der dieses Thema zentral angeht. Neben politischen Verantwortungsträgern braucht es aber auch Kommunen wie Freudenberg, die sich so engagiert und weitsichtig für den Fairen Handel einsetzen. Als Wahlkreisabgeordneter freue ich mich daher besonders, dass nach Buchen nun die zweite Stadt in unserer Region diese Zertifizierung erhält. Ich bin überzeugt, wenn jeder von uns seinen Anteil dazu leistet, können wir die Welt ein Stück weit besser machen.

Im Anschluss an die offizielle Urkundenübergabe habe ich daher gemeinsam mit Bürgermeister Roger Henning fair gehandelte Schokolade im Freudenberg-Design an die Kinder auf dem Markt verteilt. Die kleine Stadt am Main wird ab sofort nun nicht nur das Einfallstor in den Main-Tauber-Kreis sein, sondern auch ein Vorbild für viele andere Städte und Gemeinden in unserer Heimat.