EUTB-Beratungsstelle zur Stärkung der Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung eröffnet

24.07.2018

Menschen mit Behinderung die Teilhabe und Wahrung ihrer Selbstständigkeit zu ermöglichen, genießt bei uns hohe Priorität. Daher freut es mich ganz besonders, dass die Bundesregierung mit knapp 205.000 Euro ein Beratungsprojekt zur Stärkung der Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderung in Tauberbischofsheim gefördert hat.

Zur Eröffnung des Standorts war es für mich daher selbstverständlich, vor Ort zu sein, um das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderte Projekt der ‚Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung‘ (EUTB) persönlich zu begutachten. Ich begrüße es sehr, dass neben Mosbach im Neckar-Odenwald-Kreis nun auch der Main-Tauber-Kreis in Tauberbischofsheim eine EUTB-Beratungsstelle anbieten kann. Eine Beratung am Standort, telefonisch oder bei den Menschen vor Ort ermöglicht es, die ländlichen Gebiete im Wahlkreis zu erreichen. Es ergänzt damit die ausgezeichneten Leistungsträger wie z.B. die Caritas und die Lebenshilfe, die bereits jetzt schon einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Teilhabe von Menschen mit Behinderung in unserer Heimat leisten. Entscheidend ist, dass das im Kreis existierende Netzwerk kooperiert und Hand in Hand im Sinne der Menschen mit Behinderung agiert.

Träger der im Gründerzentrum eröffneten Beratungsstelle ist der Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter Baden-Württemberg e.V. (LSK), der bereits jahrzehntelange Erfahrung im „Peer Counseling“, der Beratung von Betroffenen durch Betroffene, vorweisen kann. Die „Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“ unterstützt und berät unentgeltlich Menschen mit Körperbehinderungen, von Behinderung bedrohte Menschen, aber auch deren Angehörige zu Fragen der Rehabilitation und Teilhabe.