Ein spannendes Jahr als Tauberfränkischer Kommandeur geht zu Ende…

Seit 17 Jahren wird das Ehrenamt des Tauberfränkischen Kommandeurs an Persönlichkeiten der Region vergeben. Im vergangenen Jahr wurde mir diese Ehre zuteil. In der großen Halle des Heeresflugplatzes in der Niederstettener Hermann Köhl-Kaserne wurde ich am 2. November 2017 im Rahmen des Tauberfränkischen Abends zum 16. Tauberfränkischen Kommandeur ernannt. Mit dieser Traditionsveranstaltung wollen die Soldaten und zivilen Bediensteten des Transporthubschrauberregiments 30 ihre seit vielen Jahren guten Kontakte zu den Bereichen, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie ihre Verbundenheit zur Bevölkerung in Tauberfranken vertiefen.

Beim diesjährigen Tauberfränkischen Abend hatte ich nun die Gelegenheit, einen ausführlichen Rückblick auf die vergangenen zwölf Monate und somit auf die vielen positiven Erlebnisse und Ereignisse zu geben. Eines der Highlights war z.B. der Besuch von Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen im August, die auf meine Einladung nach Niederstetten kam und bei ihrem Sommerbesuch verkündete, in den kommenden Jahren rund 120 Millionen Euro für Investitionen am Standort Niederstetten in Aussicht zu stellen.

Das ehrenvolle Amt des Tauberfränkischen Kommandeurs habe ich sehr gerne übernommen und mit Würde und voller Stolz getragen. Trotz meiner vielfältigen Kontakte zum Standort Niederstetten habe ich aber auch viel über die Bundeswehr im Allgemeinen und besonders über das Transporthubschrauberregiment 30 dazu lernen dürfen. Auch habe ich während meiner Amtszeit ein intensives und offenes Verhältnis zu „meinem Regiment“ geführt. Mein Dank geht an alle, die mich durch mein Jahr als Tauberfränkischer Kommandeur begleitet haben.

Meinem Nachfolger, Privatdozent Dr. Mathias M. Borst, Chefarzt der Medizinischen Klinik I am Caritas-Krankenhaus, wünsche ich für seine Amtszeit alles erdenklich Gute. Ich bin mir sicher, dass er sich als Bindeglied zwischen Bundeswehr und Zivilbevölkerung vorbildlich einbringen wird.