Corona-Update: Vereinfachung und Aufstockung der Überbrückungshilfe III

22.01.2021

Es hilft nichts: Durchhalten ist weiterhin in der Corona-Krise angesagt. Auch wenn die Zahlen der Corona-Neuinfektionen nicht weiter steigen, ist die Corona-Pandemie immer noch eine große Gefahr für uns, insbesondere mit Blick auf die mehrfachen Mutationen.

Um die Neuinfektionen weiter abzusenken, haben Bund und Länder am 19. Januar 2021 die Verlängerung und die punktuelle Verschärfung der Shutdown-Maßnahmen beschlossen. Erst einmal keine guten Nachrichten für Unternehmen und Beschäftigte. Doch wir setzen alles daran, der Wirtschaftsbranche weiterhin in der Krise zur Seite zu stehen.

Insgesamt haben wir seit Beginn der Corona-Krise über 75 Milliarden Euro an Hilfen für die Wirtschaft bewilligt und ausgezahlt, mehr als in jedem anderen vergleichbaren Land der EU. Hinzu kommen das Kurzarbeitergeld im Umfang von rund 20 Milliarden Euro sowie das größte Konjunkturpaket in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland.

Zu den Corona-Hilfen für die Wirtschaft zählt ein breites Portfolio hilfreicher Instrumente wie KfW-Kredite, Bürgschaften, Garantien, Soforthilfen Überbrückungshilfen, die Novemberhilfe und Abschlagszahlungen bei der Dezemberhilfe.

In Summe ist bei der November- und Dezemberhilfe bis heute ein Gesamtvolumen von rd. 2,8 Milliarden Euro an Abschlagzahlungen geflossen. Bei der Novemberhilfe sind zudem seit dem 12. Januar 2021 rd. 422 Millionen Euro an regulären Auszahlungen durch die Länder überwiesen worden.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BMWi sowie der IT-Dienstleister arbeiten weiterhin mit sehr großem Einsatz daran, die restlichen Auszahlungen rasch zu ermöglichen. Das gilt auch für die Überbrückungshilfen III. Hier werden Abschlagszahlungen ab Februar erfolgen.

Gleichzeitig setzen wir damit wesentliche Verbesserungen um, damit die Unternehmen noch besser unterstützt werden:

  • die Zugangsvoraussetzungen werden deutlich vereinfacht
  • die maximale Förderhöhe sowie die Abschlagszahlungen werden spürbar erhöht
  • mit der Anerkennung von Wertverlusten für unverkäufliche oder saisonale Ware als erstattungsfähige Fixkosten unterstützen wir den Einzelhandel
  • Unternehmen können Investitionen für die bauliche Modernisierung und Umsetzung von Hygienekonzepten ebenso wie Investitionen in Digitalisierung und Modernisierung als Kostenposition geltend machen, z. B. Investitionen in den Aufbau oder die Erweiterung eines Online-Shops.

Einzelheiten zu den Verbesserungen bei der Überbrückungshilfen III finden Sie in einem Überblick unter „Mehr zum Thema“. Dort finden Sie ebenfalls Informationen des Bundeswirtschaftsministeriums zu den Corona-Hilfen.