Baumpflanzaktion im Tiergarten: Gemeinsam mit den Späth’schen Baumschulen ein Zeichen für den Klimaschutz gesetzt

11.09.2020

Bäume sind natürliche CO2-Speicher und damit unsere wichtigsten Partner im Klimaschutz. Daher lautet die Devise: Ärmel hoch und Bäume pflanzen!
Und das nicht nur in unseren Wäldern, auch unsere Städte müssen grüner werden!

Daher habe ich zusammen mit unserer Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und dem Präsidenten des Bundes deutscher Baumschulen (BdB), Helmut Selders, anlässlich des 300-jährigen Bestehens der Späth’schen Baumschulen im Berliner Tiergarten einen weiteren Baum gepflanzt. Aber nicht irgendeinen Baum, sondern eine "Späth-Erle". Diese Erle kommt gut mit dem Klimawandel zurecht und das ist die wichtigste Eigenschaft, die unsere Bäume jetzt mitbringen müssen.

Möglicherweise ist dies auch eine kleine Anregung für Sie, ebenfalls eine Baum für den Klimaschutz zu pflanzen – vielleicht im Rahmen der Deutschen Waldtage vom 18.-20.09.2020?

Hintergrund:
Erlen gehören zur Familie der Birkengewächse. Bis auf eine sind die etwa 41 Arten auf der Nordhalbkugel weit verbreitet. In Mitteleuropa sind drei Arten heimisch: die Grün-, die Grau- und die Schwarz-Erle.
Die Schwarzerle fühlt sich besonders in Feuchtgebieten wohl. Einer der bekanntesten Erlenbrüche in Deutschland ist z.B. der Spreewald bei Berlin. Die Grün- und die Grauerlen sind in Deutschland in geringerer Zahl vertreten. Sie sind dagegen weniger auf Feuchtgebiete spezialisiert.
Die Erle ist der einzige heimische Laubbaum mit „Zapfen“, die aussehen wie kleine, rundliche, dunkle Zapfen der Nadelbäume. Anfangs ist der Zapfen noch grün, im Herbst verfärbt er sich braun und entlässt nach und nach die kleinen Samen, die sich über den Wind verbreiten. Die Zapfen bleiben über den Winter bis zum nächsten Frühjahr am Baum, so dass sie einigen Vögeln im Winter als Nahrungsquelle dienen.