Antragszeitraum für Hilfen aus dem Corona-Teilhabe-Fonds wird verlängert!

04.05.2021

Bereits im Januar gab es für Einrichtungen der Behindertenhilfe, Inklusionsbetriebe, Sozialkaufhäuser und gemeinnützige Sozialunternehmen gute Nachrichten: Sie konnten Mittel aus dem Corona-Teilhabe-Fonds beantragen. Insgesamt standen für die Einrichtungen 100 Millionen Euro für die Bewältigung der Corona-Pandemie zur Verfügung. Das Förderprogramm war zunächst bis zum 31. März 2021 befristet.

Aufgrund der hohen Inzidenzzahlen wird nun der Antragszeitraum um zwei Monate bis zum 31. Mai 2021 verlängert.

Wir dürfen in der Pandemie nicht die Menschen aus den Augen verlieren, deren berufliche und gesellschaftliche Teilhabe besondere Unterstützung bedarf.

In Deutschland gibt es rund 900 Inklusionsbetriebe mit rund 30.000 Beschäftigten, davon rund 13.000 schwerbehinderte Menschen. Viele dieser Inklusionsbetriebe und Einrichtungen der Behindertenhilfe sind von Umsatzeinbußen in der Corona-Pandemie ebenso betroffen wie andere Betriebe auch, haben jedoch nicht die gleichen Zugangsmöglichkeiten zu den Corona-Unternehmenshilfen.

Mit dem Corona-Teilhabe-Fonds sollen daher Einnahmeeinbußen ausgeglichen werden, die durch die Einschränkungen in Folge der Pandemie entstanden sind. Die Förderung erfolgt in Form einer Liquiditätsbeihilfe. Diese kann bis zum 31. Mai 2021 für die Monate September 2020 bis Mai 2021 beim Integrationsamt des jeweiligen Bundeslandes beantragt werden.

Voraussetzung ist, dass die Einnahmen nicht ausreichen, um die betrieblichen Fixkosten zu decken und die bestehenden finanziellen Engpässe im Förderzeitraum nicht bereits durch andere Unterstützungsleistungen ausgeglichen werden.

Die Förderrichtlinie finden Sie unter „Mehr zum Thema“.