Alois Gerig: Kunst gibt es überall – den Skulpturenradweg gibt es nur bei uns!

28.05.2019

Was verbirgt sich hinter dem sonderbaren Veranstaltungstitel „18 plus 7“? Genau – die Erweiterung des mit bereits 18 Skulpturen gesäumten Radwegs im Bauland des Neckar-Odenwald-Kreises mit weiteren 7 Kunstwerken.

Fahrradfahren allein in unserer schönen Heimat bereitet ja schon große Freude, aber diesen Freizeitsport auch noch mit Kunst zu verbinden, wertet die gewöhnliche Fahrradtour entsprechend zu einem Kulturevent auf. Das stärkt nachhaltig unsere Tourismusregion und auch die Gastronomie profitiert einmal mehr davon! So ließ ich es mir nicht nehmen, bei der Vernissage und Eröffnungsfeier „18 plus 7“ dieses außergewöhnlichen Projektes – dem Skulpturenradweg – in Osterburken dabei zu sein.

Vor genau 13 Jahren hatte Bürgermeister a.D. Ekkehard Brand die ursprüngliche Idee des Künstlerehepaares Wagner aus Seckach, Kunstwerke entlang von Wegen aufzustellen, aufgegriffen und weiterentwickelt. Unter dem Zusammenschluss der RIO-Gemeinden ist dabei die „längste Galerie im Land“ herausgekommen: ein 77 Kilometer langer und für Radler recht anspruchsvoller Skulpturenradweg.

Die Künstler der Ausstellungsstücke, sind Studierende und Absolventen der Kunstakademien Karlsruhe, Stuttgart und Nürnberg, die sich mittels eines Wettbewerbs einer Jury stellen mussten. Die einzelnen Kunstwerke haben mich sehr beeindruckt und bestätigen das herausragende Talent jedes einzelnen.

Ich bin mir ganz sicher, die Neugierde der Besucher auf die sieben neuen Kunstwerke wird wachsen. Kunst gibt es zwar überall, aber die Kunst in Verbindung mit Sport und Natur bekommt man nur auf dem Land und das direkt vor unserer Haustür. Ich wünsche mir, dass viele Wanderer und Sportler diesen außergewöhnlichen Radweg in Zukunft nutzen werden.