Alois Gerig: „Keine! Waffen in Kinderhände“ – „Red Hand Day“ im Deutschen Bundestag

13.02.2019

Alljährlich setzt die Kinderkommission des Deutschen Bundestags mit der Teilnahme an der weltweiten Aktion „Red Hand Day - Kinder sind keine Soldaten!“ ein Zeichen gegen den Missbrauch von Kindern im Krieg. Selbstverständlich war auch ich wieder dabei, um ein persönliches Zeichen mittels rotem Handabdruck zu setzen. Eine tolle Aktion, die ich gerne unterstütze und meine Hand im Kampf gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten zeige. Deshalb mein spontaner Appell: „Keine! Waffen in Kinderhände“.

Seit über 15 Jahren gibt es jetzt die Aktion und den „Red Hand Day“, den internationalen Gedenktag an das Schicksal von Kindersoldaten. Er findet jedes Jahr am 12. Februar statt. Hunderttausende rote Handabdrücke wurden bisher schon in über 50 Ländern gesammelt und an Politiker und Verantwortliche übergeben. Doch trotz vieler wichtiger Erfolge gibt es immer zwischen 250.000 und 300.000 Kindersoldaten weltweit.

Hintergrund des internationalen Gedenktages ist ein Zusatzprotokoll der UN-Kinderrechtskonvention, das die Beteiligung von Kindern unter 18 Jahren an bewaffneten Konflikten verbietet. Es trat am am 12. Februar 2002 in Kraft.

Nach Schätzungen der Vereinten Nationen werden Kinder weltweit als Kämpfer in bewaffneten Konflikten missbraucht. Vor dem Hintergrund dieser Zahlen hat die Kinderkommission des Deutschen Bundestages (Kiko) nun zum sechsten Mal zum „Red Hand Day“ eingeladen.
Die im Bundestag gesammelten roten Handabdrücke auf weißem Papier werden von der Kiko im Anschluss an die Protestaktion im Reichstagsgebäude an die Vereinten Nationen weitergeleitet.

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