Alois Gerig: Deutsche Wälder leisten großen Beitrag zum Klimaschutz

Deutsche Waldtage 2018 

Unter dem Motto „Wald bewegt“ finden die Deutschen Waldtage 2018 am 13. und 14. September in Berlin und vom 14. bis 16. September an vielen weiteren Wald-Orten Deutschlands statt.


Der Wald soll als Erlebniswelt und Sportstätte, aber auch Ergebnis harter Arbeit bewusst wahrgenommen werden – deshalb laden Forstleute, Waldbesitzende, Sportlerinnen und Sportler, das BMEL und der Olympische Sportbund gemeinsam ein.


Die Deutschen Wälder sind für uns – ob Mensch oder Tier – auf vielfältige Weise ein Gewinn. Aus diesem Grund unterstütze ich in meiner Funktion als Vorsitzender des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft im Deutschen Bundestag auch gerne Aktionen, wie die Deutschen Waldtage, um auf die zahlreichen Vorteile aufmerksam zu machen:
- Die deutschen Wälder setzen pro Jahr mehr Sauerstoff frei als unsere gesamte Bevölkerung in Deutschland verbraucht.
- Der Wald bietet uns einen Erholungsort für diverse Sportarten, Spaziergänge oder „Waldbaden“. 
- Mit einer Gesamtwaldfläche von ca. 11,4 Mio. Hektar bietet der Wald auch eine Heimat für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.
- In Deutschland arbeiten ca. 1,1 Mio. Menschen direkt oder indirekt in der Forstwirtschaftsbranche.
- Holz ist ein wertvoller Rohstoff, nicht nur als Papier, Energielieferant oder Baumaterial.
- In der Summe wird die Atmosphäre durch die Deutschen Wälder und seine Rohstoffe um rund 127 Mio. Tonnen Kohlendioxid entlastet. Das entspricht 14 % der jährlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland.


In diesem Jahr hatten die Deutschen Wälder mit einigen Probleme zu kämpfen, darunter die langanhaltende Trockenheit, die Käferplage, Waldbrände und Stürme. Die Folgen daraus sind teilweise schon jetzt sichtbar, andere werden sich erst in den nächsten Jahren zeigen. Damit wir auch in Zukunft noch so viel Freude und Nutzen aus den Wäldern ziehen können, müssen schon heute einige Weichen angepasst werden. Darunter gehört die Züchtung und Pflanzung von Baumarten, die gewisse Resistenzen haben und in der Lage sind, bei weniger Wasser noch einen entsprechenden Ertrag zu erbringen.