Aktiver Klimaschutz durch Bauen mit Holz

01.05.2021

In der letzten Sitzungswoche habe ich in Berlin zusammen mit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner einen echten Klimaschützer besucht. Das Ganze erfolgte im Rahmen der Preisträgerehrung des Bundeswettbewerbs HolzbauPlus 2020. Geehrt wurden zehn Wettbewerbsteilnehmer in vier Kategorien. Der Sieger in der Kategorie „Wohnungsbau Mehrfamilienhäuser“ kam aus Berlin – also nichts wie hin!

In dem gerade entstehenden Neubau werden 800 Tonnen (!) CO2 langfristig gespeichert! Wie? In Form von Holz! Die 60 Wohnungen werden aus vorgefertigten Holzmodulen gebaut. Das Holz für die Module stammt aus zertifiziert nachhaltig bewirtschafteten Wäldern. Vornehmlich wurde hier noch Fichte und Tanne verbaut. Hier muss die Holztechnik noch aufholen, damit zukünftig auch Laubhölzer eine Zukunft im Wohnungsbau haben.

Mit dem Wettbewerb „HolzbauPlus“ wirbt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft seit 2012 für das Bauen mit Holz. Das Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Denn Bäume lagern tonnenweise CO2 ein, entziehen der Luft Treibhausgase. Das CO2 bleibt auch gespeichert, wenn der Baum zum Baumaterial verarbeitet wurde. Zudem weist Holz von Natur aus sehr gute Dämmwerte und damit eine hohe Energieeffizienz auf.

Hintergrund
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) legte den HolzbauPlus-Wettbewerb für öffentliche, private und gewerbliche Bauherren bereits zum fünften Mal auf. Für die Prämierung in den Kategorien „Wohnungsbau Mehrfamilienhäuser“, „Wohnungsbau Einfamilienhäuser“, „Öffentliche und gewerbliche Bauten“ sowie „Sonderpreis für Kindertagesstätten“ stellte das BMEL Preisgelder in Höhe von insgesamt 50.000 Euro bereit.

Weitere Informationen zum Bundeswettbewerb HolzbauPlus 2020 finden Sie unter „Mehr zum Thema“.