Wirtschaftsministerin zu Gast in der Region: Beim Mobilfunk nicht locker lassen

Die Kreisbereisung der baden-württembergischen Wirtschaftsministerin, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, im Main-Tauber-Kreis nutzte ich als Wahlkreisabgeordneter, um gemeinsam mit kommunalpolitischen Entscheidungsträgern und Vertretern aus Handwerk und Industrie die Region als Arbeits- und Wirtschaftsstandort vorzustellen.

Als dynamischer Wirtschaftsraum rangiert der Main-Tauber-Kreis einer Focus-Studie zufolge bei den Aufsteigern des Jahres und hat in den vergangenen fünf Jahren allein 5000 Arbeitsplätze dazugewonnen. Ein Zeichen, dass der ländliche Raum Perspektiven hat. Sorge hingegen bereitet die demografische Entwicklung, die bei einer gemeinsamen Konferenz mit Innungsvertretern und Auszubildenden in Kloster Bronnbach breit diskutiert wurde.

Im Gespräch mit der Ministerin verdeutlichte ich auch die Priorität des Themas Mobilfunkversorgung im ländlichen Raum. Neben den bereits im Bund angestoßenen Initiativen versprach die Ministerin, weitere Gespräche mit den drei großen Anbietern Telekom, Vodafone und Telefónica zu führen, um von allen Seiten den Druck zu steigern.

Einem Rundgang in der Klosteranlage Bronnbach schloss sich ein Besuch bei der Firma Rauch in Freudenberg an, wo sich unsere Delegation aus erster Hand über die Möbelproduktion informierte. Im Zuge der anschließenden Rundfahrt durch das Sanierungsgebiet „Laurentiusberg“ in Tauberbischofsheim zeigten die kommunalen Vertreter auf, wie durch kluge Investitionen Konversion gelingen kann und Flächen sinnvolle Nachnutzung finden. Bei der Besichtigung der Wittenstein SE in Harthausen konnte ich mich abschließend gemeinsam mit Wirtschaftsministerin Hoffmeister-Kraut von der Innovationskraft eines ‚Hidden Champions’ aus der Region überzeugen.