Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel informiert sich mit Alois Gerig über Projekte des „Fair Trade“ und der Entwicklungshilfe im Wahlkreis

05.08.2016

Im Wahlkreis Odenwald-Tauber machen sich zahlreiche Hilfsorganisationen im Bereich der Entwicklungshilfe und der Vermarktung von „Fair Trade“-Produkten stark. Auf Einladung von Alois Gerig besuchte daher der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Hans-Joachim Fuchtel, seinen Wahlkreis, um sich über die Entwicklungsarbeit vor Ort zu informieren. Auf der straffen Agenda standen Einrichtungen bzw. Unternehmen in Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim, Buchen sowie in Mosbach.

Erste Station des hohen Besuchs aus Berlin war der Weltladen in Bad-Mergentheim, der ein Hilfsprojekt in Nigeria zum Bau von Brunnen finanziell unterstützt. Pfarrvikar Pater Basil stellte das Projekt aus seinem Heimatland vor, von dem Staatssekretär Fuchtel sichtlich begeistert war. Auch im kommenden Jahr steht das Projekt des Weltladen-Vereins ganz oben auf der Agenda, um die notwendige Finanzierung fortzuführen.

In Tauberbischofsheim präsentierte die Firma Weinig CONCEPT ihr Pilotprojekt „African Bamboo“. Das Unternehmen aus der Region verkauft Bambusdielen aus nachhaltigem Anbau in Äthiopien. Staatssekretär Fuchtel, dem der direkte Kontakt zur Wirtschaft sehr wichtig ist, betonte wie vorbildlich das Pilotprojekt für die Hilfe zur Selbsthilfe in Entwicklungsgebieten sei. Das Projekt aus Tauberbischofsheim wird durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung finanziell unterstützt.

Die zwei Bundestagsabgeordneten und weitere Vertreter der Lokalpolitik ließen sich anschließend über die Aktivitäten des Weltladens Buchen informieren. Bei einer anschließenden Präsentation im Rathaus wurde zudem die Stadt als „Fair Trade-Stadt“ vorgestellt, die diesen Titel seit Februar 2013 trägt. Alois Gerig lobte den tatkräftigen Einsatz der Bürger, durch den der „Fair Trade“-Gedanke erst richtig Aufschwung erhalten hat.

In Mosbach berichtete der Trägerverein „Partnerschaft in Einer Welt e.V. Mosbach“ von seinen Hilfsprojekten zur Förderung von Menschen mit Behinderungen in Indien. Daneben stellte das Missionswerk St. Cäcilia Mosbach e.V. sich und dessen Entwicklungshilfe in Uganda vor. Beide Hilfsorganisationen werden vom Entwicklungsministerium mit Fördermitteln finanziell unterstützt. Auch an seiner letzten Station zeigte sich der Staatssekretär von den guten Investitionen durch die bereitgestellten Mittel seines Bundesministeriums begeistert.

Beide Politiker zeigten sich sehr zufrieden mit den vielseitigen Entwicklungs- und „Fair Trade“- Projekten aus dem Wahlkreis und waren überzeugt, dass die Hilfsorganisationen gute Arbeit geleistet hatten. Alois Gerig sah in seinem Fazit zum Besuch des Staatssekretärs die Entwicklungshilfe nicht nur als reine soziale Aufgabe: „Die Projekte aus unserer Region verdeutlichen, wie eine „win-win“-Situation durch Entwicklungshilfe aussehen kann. Wie wichtig und wertvoll die Arbeit in unserer Heimat für die hungernden, verfolgten und schwachen Menschen in der Entwicklungshilfearbeit ist, hat sich bei dem heutigen Besuch von Staatssekretär Fuchtel bestätigt.“