Meine Überzeugungen

Die Landkreise Neckar-Odenwald und Main-Tauber bilden eine Region, die zu den schönsten in Deutschland gehört. Diese Region ist meine Heimat und sie bedeutet mir sehr viel. Im Deutschen Bundestag setze ich mich dafür ein, dass die Menschen in dieser Region eine gute Zukunft haben.

Bei meiner Arbeit im Bundestag lasse ich mich von folgenden Zielen und Überzeugungen leiten:

Ich befürworte eine Politik auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes. Zu diesem gehört, die Würde des Menschen zu schützen, die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit zu fördern und verantwortliches Handel gegenüber dem Nächsten einzufordern. Der Mensch ist Teil der Schöpfung, die es für künftige Generationen zu bewahren gilt.

Familien sind das Fundament unserer Gesellschaft. Sie leisten durch die Erziehung von Kindern einen unverzichtbaren Beitrag zum Fortbestehen der Gemeinschaft. Darüber hinaus bieten Familien Geborgenheit und sind ein Ort gegenseitiger Hilfe und Verantwortung. Aus diesen Gründen befürworte ich, Familien finanziell zu entlasten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern.

Die Generationengerechtigkeit erfordert ausgeglichene Haushalte – deshalb muss die  „schwarze Null“ im Bundeshaushalt in den kommenden Jahren verstetigt werden. Bei anhaltend guten Steuereinnahmen sollte geprüft werden, ob Spielräume für Steuersenkungen bestehen.

Gute und sichere Arbeit für Alle muss das Ziel unserer Sozialen Marktwirtschaft bleiben. Arbeit ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe und stiftet Lebenssinn. Nur durch Arbeit können wir Wohlstand und Soziale Sicherheit in unserem Land erhalten. Für die kommenden Jahre ist es wichtig, dem Fachkräftemangel durch Ausbildung und Qualifizierung entgegenzuwirken. Jeder wird gebraucht und keiner darf zurück gelassenen werden.

Das wirtschaftliche Rückgrat Deutschland ist der Mittelstand und das Handwerk. Diese Unternehmen sollten von Bürokratie entlastet und rot-rot-grünen Steuererhöhungsplänen verschont werden. Nur wenn Mittelstand und Handwerk stark und innovativ bleiben, werden sie dauerhaft Arbeits- und Ausbildungsplätze bereitstellen können.

Unsere Soziale Marktwirtschaft beschert den Verbrauchern ein vielfältiges Angebot an Waren und Dienstleistungen. Ich trete dafür ein, dass mündige Verbraucher auf Augenhöhe mit den Anbietern selbstbestimmt und gut informiert ihre Kaufentscheidungen treffen können. Gute Verbraucherpolitik muss funktionierende Märkte, sichere Produkte, verständliche Produktinformationen und durchsetzbare Verbraucherrechte zum Ziel haben.

Wir müssen den Auftrag des Grundgesetzes ernst nehmen und für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land sorgen. Deshalb brauchen wir auch im ländlichen Raum sichere Arbeitsplätze, eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung, Zugang zu schnellem Internet, ausgebaute Verkehrswege und gute Bildung. Eine zielgerichtete Politik für ländliche Räume ist unabdingbar - wo weniger Menschen in der Fläche wohnen, bedarf es größerer Anstrengungen, Infrastruktur und Versorgung sicherzustellen.

Im ländlichen Raum ist Landwirtschaft nach wie vor ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Bäuerliche Familienbetriebe erzeugen nicht nur hochwertige und sichere Lebensmittel zu höchsten Produktionsstandards. Sie produzieren auch nachwachsende Rohstoffe, beteiligen sich an einer regenerativen Energiegewinnung und pflegen nachhaltig unsere Kulturlandschaft. Mit Nachdruck setze ich mich dafür ein, dass die deutsche Landwirtschaft wettbewerbsfähig bleibt, in der Wertschöpfungskette gestärkt wird und mehr gesellschaftliche Anerkennung erfährt.

Freiheit braucht Sicherheit: Der Staat hat die Aufgabe, die Bürgerinnen und Bürger wirksam vor Kriminalität schützen – dafür braucht die Polizei mehr Personal und eine bessere Ausrüstung. Die Bekämpfung des internationalen Terrorismus ist vordringlich – eine enge Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden – national wie international – ist dafür unverzichtbar. Auf keinem Fall dürfen Terroristen unsere Art zu leben zerstören.

Notleidenden Flüchtlingen müssen wir helfen. Wer in Deutschland leben möchte, muss unsere Werte und Kultur respektieren und die deutsche Sprache erlernen. Wir müssen Integration fördern und auch fordern.

Die freiheitlich-demokratische Grundordnung des Grundgesetzes ist die Basis für das gesellschaftliche Zusammenleben. Wir brauchen wieder mehr Respekt und Rücksichtnahme - mit Hass und Populismus kann die Zukunft nicht gestaltet werden.

Viele Menschen sind ehrenamtlich aktiv – beispielsweise im Sport- oder Musikverein, im Umwelt- und Naturschutz, der Kirche oder bei der freiwilligen Feuerwehr. Dieses Engagement stärkt den sozialen Zusammenhalt. Mir ist deshalb wichtig, dass das Ehrenamt mehr Anerkennung erfährt und von überflüssiger Bürokratie befreit wird.

Deutschland geht es gut – Dank unserer erfolgreichen Wirtschaft, fleißigen kompetenten Menschen, unserem leistungsfähigen Sozialstaat und einem Europa, das Frieden und Freiheit sichert. Die Bürgerinnen und Bürger können stolz auf das Geleistete sein. Mit Zuversicht können wir die Herausforderungen der Zukunft angehen.