Heute ist der "Tag des Baumes"

25.04.2017

Am 25. April eines jeden Jahres findet der internationale „Tag des Baumes“ statt. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um die öffentliche Aufmerksamkeit auf dieses Wunderwerk der Natur zu lenken. Besonders für uns Menschen ist die Wertschätzung, Pflege und der Erhalt von Baum und Wald eine wichtige Aufgabe.

Als forstpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion verbindet mich auch politisch viel mit dem Thema „Nachhaltige Forstwirtschaft“. In dieser Woche wird in der Sitzung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft daher der Baum des Jahres – die Fichte – vorgestellt. Mit dieser Aktion soll u.a. an die Notwendigkeit des Erhalts unserer heimischen Baumarten erinnert werden. In einem Rhythmus von 10 Jahren koordiniert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft eine Bundeswaldinventur. Die Inventur dient dazu, einen Überblick über den Bestand der Wälder in der Bundesrepublik zu erhalten und daraus ggf. Maßnahmen zu ergreifen.

Dieser Aufwand lässt die Frage aufkommen, warum dieses Lebewesen so wichtig für Mensch und Tier ist. Neben den Ozeanen sind Wälder die größten Kohlenstoffspeicher. Das heißt, sie verwandeln das in der Luft befindliche CO2 in – für uns Menschen – lebensnotwendigen Sauerstoff. Ein ausgewachsener Baum kann so am Tag bis zu 10 Personen mit Sauerstoff versorgen.

Aber nicht nur Sauerstoff bietet uns der Wald, Holz wird genutzt zum Bauen, zum Heizen, als Brennstoff. Dort finden Tiere und Pflanzen Unterschlupf oder eine geschützte Umgebung zum Leben, darunter natürliche Ressourcen wie Pilze, Kräuter oder Beeren. Bäume liefern viele leckere Früchte wie Äpfel, Birnen, Pflaumen oder Walnüsse, die wir jedes Jahr im Herbst ernten können und in früherer Zeit viele Menschen über den Winter gebracht haben.

Daher ist es auch nicht erstaunlich, wie viele unserer deutschen Bräuche sich um den Baum drehen. Weihnachten unter dem Tannenbaum, das traditionelle Maibaumstellen, der Richtbaum auf dem Rohbau des neuen Hauses oder der Baum der zur Geburt des Nachwuchses gepflanzt wird.

Aus diesen Gründen möchte ich Sie dazu einladen, bei Ihrem nächsten Spaziergang – egal ob im Wald, „Unter den Linden“ in Berlin oder der unmittelbaren Nachbarschaft – dieses großartige Lebewesen einmal bewusst wahrzunehmen.