Der Weihnachts-Newsletter ist da!

21.12.2017

Vorweihnachtlicher Glanz aller Orten: Mit Lichtern geschmückte Bäume in Vorgärten, gemütliche Weihnachtsmärkte überall in der Region, in Unternehmen und Vereinen kommen Menschen zu Weihnachtsfeiern zusammen.
Meine Vorfreude auf ruhige und besinnliche Weihnachten mit meiner Familie und mit Freunden ist in diesem Jahr ein wenig getrübt: Obwohl ganz oben auf meinem Wunschzettel, wird es der Politik vor Jahresende nicht gelingen, eine neue Regierung zu bilden.

2017 war ein intensives politisches Jahr: Ein langer Wahlkampf, ein Wahlergebnis mit Licht und Schatten, das bedauerliche Scheitern von „Jamaika“, der lange Weg der SPD an den Verhandlungstisch. Bei vielen Bürgern setzte sich der Eindruck fest, dass manche Parteien wahltaktischen Vorteilen eine höhere Priorität geben als einer stabilen Regierung.

CDU und CSU wollen ohne Wenn und Aber Verantwortung übernehmen und sind zu Kompromissen bereit. Deutschland braucht eine handlungsfähige Regierung: Viele Menschen sind verunsichert von den Veränderungen, die die Globalisierung mit sich bringt. Die Union will in Stadt und Land eine lebenswerte Heimat bewahren, die den Menschen Halt gibt.

Die meisten Politiker dieser Welt wären froh, ein Land wie Deutschland regieren zu dürfen: Die gute Konjunktur beschert Steuermehreinnahmen von rund 15 Mrd. Euro pro Jahr – dies eröffnet Spielräume, die Bürger zu entlasten und in die Zukunft zu investieren. Die Gesellschaft zusammenhalten, die Chancen der Digitalisierung nutzen, unser Bildungswesen verbessern, gleichwertige Lebensverhältnisse schaffen – all das sind lohnenswerte Gestaltungsaufgaben. Ich bin zuversichtlich, dass sich Union und SPD auf eine Koalition verständigen können, um die Herausforderungen anzugehen.

Vor der Zukunft ist mir nicht bange: Deutschland ist ein starkes Land, das von engagierten und kompetenten Menschen getragen wird. Für 2018 wünsche ich mir, dass die Bereitschaft, einander zuzuhören und zu verstehen, nicht verloren geht. In Politik und Gesellschaft müssen wir uns die Fähigkeit bewahren, von eigenen Interessen auch mal Abstriche machen zu können. Kompromisse dürfen nicht als Schwäche ausgelegt werden – sie sind unerlässlich, damit unsere Demokratie entscheidungsfähig bleibt.

Nun steht Weihnachten vor der Tür. „Die Geburt Jesu in Bethlehem ist keine einmalige Geschichte, sondern ein Geschenk, das ewig bleibt“, schrieb Martin Luther. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen gemeinsam mit meiner Frau Adelheid und meinen Mitarbeitern eine frohe Weihnachtszeit. Für das angenehme Miteinander und das entgegengebrachte Vertrauen sage ich ein herzliches Dankeschön! Möge das kommende Jahr 2018 begleitet sein von Gesundheit, Erfolg und Gottes Segen sowie von hoffnungsvollen Gedanken, die mit Zuversicht in die Zukunft blicken.

Mit weihnachtlichen Grüßen
Ihr
Alois Gerig