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22.12.2016

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und Weihnachten steht vor der Tür. Doch Vorfreude und Besinnlichkeit wollen sich bei mir noch nicht so recht einstellen.

Der Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche löst in der gan­zen Welt Trauer und Bestürzung aus. Mein tiefes Mitgefühl gehört den Opfern und ihren Ange­hörigen. Gleichzeitig verspüre ich starke Wut, weil Terroristen unsere Art zu leben angreifen. In Deutschland leben wir frei und miteinander – dazu gehört, mit Freunden über Weihnachtsmärk­te zu bummeln und in der Weihnachtszeit angenehme Stunden mit der Familie zu verbringen. Freiheit und Demokratie sind das Wertigste, was es im Zusammenleben außerhalb der Familie gibt. Das dürfen wir uns nicht von diesen Verbrechern zerstören lassen!

Die schreckliche Gewalttat, die sich unweit meiner Berliner Wohnung ereignete, war nicht die einzige Schock-Nachricht in diesem Jahr. Die humanitäre Katastrophe in Aleppo, die diktatori­schen Entwicklungen in der Türkei, die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten sowie der „Brexit“ geben Anlass zur Sorge, dass die Welt aus den Fugen geraten könnte. Populismus, Hass und Terror greifen um sich. Weihnachten sollte uns die innere Kraft geben, uns dem entgegen­zustellen.

Ich bin überzeugt, wir haben nach wie vor Grund zur Zuversicht: Die Wirtschaft wächst, der Ar­beitsmarkt boomt, der Bundeshaushalt kommt zum vierten Mal in Folge ohne neue Schulden aus. In der Flüchtlingspolitik ist es gelungen, den Zustrom einzudämmen und ein vielverspre­chendes Integrationspaket zu verabschieden. Wir sind gut gerüstet, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

Auch sollten wir wahrnehmen, dass viele richtige Weichenstellungen vorgenommen wurden, die positiv für unsere Region sind. Dazu gehört die erfolgreiche Änderung des Bundeswaldge­setzes, für die ich mich besonders eingesetzt habe (siehe Bericht in diesem Newsletter). Zudem konnte im Bundesverkehrswegeplan 2030 verankert werden, dass für Königshofen und Hardheim Ortsumfahrungen gebaut werden. In den parlamentarischen Beratungen haben wir er­reicht, dass die Hardheimer Ortsumfahrung in eine bessere Planungskategorie eingestuft wird – dies erhöht die Chancen auf einen früheren Baubeginn.

Für Hardheim war dies nicht die letz­te gute Nachricht in diesem Jahr: In der vergangenen Woche entschied Bundesverteidigungsministerin Ur­sula von der Leyen, in Hardheim eine neue Bundeswehr-Einheit zu statio­nieren.

Seit der bitteren Nachricht von der Schließung der Carl-Schurz-Kaserne im Jahr 2011 – für mich die größte Enttäuschung meiner politischen Laufbahn – habe ich gemeinsam mit Landrat Dr. Achim Brötel, Bürger­meister Volker Rohm sowie meinen Kolleginnen Margaret Horb und Nina Warken dafür gekämpft, dass Hardheim als Bundeswehr-Standort reak­tiviert wird. Nun der Durchbruch: Ab 2017 wird die Kaserne wieder militä­risch genutzt – für mich persönlich das schönste Weihnachtsgeschenk!

Zum Abschluss noch ein persönliches Wort: Über die erneute erfolgreiche Nominierung als Bundestagskandi­dat der CDU für den Wahlkreis Odenwald-Tauber habe ich mich rie­sig gefreut. Der enorme Zuspruch im Vorfeld der Nominierung und das sehr gute Ergebnis mit knapp 70% der Stimmen – trotz Mitwerber – bestärken mich darin, mich weiterhin mit aller Kraft für unsere schöne Heimat einzusetzen. Für das Vertrauen danke ich sehr herzlich!

Ich wünsche Ihnen zu Weihnachten ein paar besinnliche Tage und vor allem Zeit für die wich­tigsten Geschenke im Leben: Zeit für die eigenen Gedanken, für Familie und Freunde, für Heim und Natur, für dankbare Rückblicke und vor allem für hoffnungsvolle Ausblicke auf das kommende Jahr. Starten Sie gut und erfolgreich in das Jahr 2017!

Mit weihnachtlichen Grüßen

Ihr

Alois Gerig