Der Natur auf der Spur – Alois Gerig übernimmt Schirmherrschaft für den GEO-Tag der Artenvielfalt

27.06.2016

Zum zweiten Mal beteiligte sich die Werkrealschule Urphar/Lindelbach, als einzige Schule in der Region, am GEO-Tag der Artenvielfalt, der in diesem Jahr zum 18. Mal stattfand. Ideengeberin für die Beteiligung an dieser Aktion ist die Wertheimer Diplom-Biologin Vanessa Krimmer, die nicht lange zögerte und aufgrund der Nähe zur Thematik den Wahlkreisabgeordneten Alois Gerig für die Übernahme einer Schirmherrschaft anfragte. Der Parlamentarier zeigte sich von der Idee begeistert: „Die Schule bietet die idealen Voraussetzungen für die Teilnahme an dieser Veranstaltung, da die Schüler aufgrund der idyllischen Lage der Schule mitten im Grünen praktisch nur aus der Tür zu treten brauchen und sofort mitten in der Natur stehen. Als Vorsitzender des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft unterstütze ich diese Aktion daher sehr gerne.“

Hochmotiviert waren die Schülerinnen und Schüler bei der Sache und dokumentierten während des Aktionstages die verschiedensten Tier- und Pflanzenarten. Auch im Unterricht hatten sie sich seit geraumer Zeit in Form von Werkstücken und der Erstellung von Texten auf diesen Tag vorbereitet. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und zwei externen Experten wurden das Lindenbächle, das Wäldchen und die Wiesen an der Schule genauestens unter die Lupe genommen und inventarisiert. Was man fand, wurde später in der Schule mit Hilfe einschlägiger Literatur bestimmt und katalogisiert und die Daten dann im Computer auf der Internetseite www.naturgucker.de eingegeben.

All das ergab eine Ausstellung, die Schirmherr Alois Gerig eröffnete: „Es gibt in meinem ganzen Wahlkreis wohl keine Schule, die so schön liegt, wie eure. Wo, wenn nicht hier, kann man das richtige Gefühl für die Natur bekommen?“, so der Politiker und würdigte alle Beteiligten mit Anerkennung und Lob. „Wir wissen alle, dass manches schiefläuft auf unserer Erde“, kam Alois Gerig dann auf ernste Themen, wie den Klimawandel, zu sprechen. Dabei wies er unter anderem auf den hohen Flächenverbrauch und die kontroversen Diskussionen um „richtige“ oder „falsche“ Feldbewirtschaftung hin. „Es bewegt sich viel, aber noch nicht genug. Die Bewahrung der Schöpfung geht uns alle an!“, so das Fazit des Wahlkreisabgeordneten. Deshalb sei es so wichtig, von Kindesbeinen an ein Gefühl für Natur und Umwelt zu bekommen.

Im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung konnten die ausgestellten Fundstücke von zahlreichen Besuchern besichtigt werden. Die Initiatorin der Veranstaltung war zum Ende des GEO-Tages der Artenvielfalt mit dem Motivationsniveau der Schülerinnen und Schüler sehr zufrieden. Auch den Radius der Forschungen habe man gegenüber dem Vorjahr noch einmal erweitern können. Fazit: Ein rundherum gelungener Natur-Tag!