Alois Gerig und Barbara Stamm in Creglingen: Ländliche Räume attraktiv halten

23.08.2017

Die vielfältigen Probleme der Landwirtschaft standen im Mittelpunkt eines Besuchs der bayerischen Landtagspräsidentin Barbara Stamm beim Maschinenring (MR) östlicher Tauberkreis in Creglingen-Münster. Auf Einladung des Stadtverbands Creglingen und dem Vorsitzenden des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages und örtlichen Wahlkreisabgeordneten Alois Gerig stattete die bayerische Landtagspräsidentin ihrer alten Heimat einen Besuch ab.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Reinhard Friedrich und die Creglinger Stadtverbandsvorsitzende Martina Schlegl stellte MR-Geschäftsführer Reiner Müller den Gästen seinen mit rund 100 modernsten Maschinen ausgestatteten Maschinenring samt Tochterunternehmen vor.  In der anschließenden Diskussionsrunde kamen die beiden Führungskräfte des Maschinenrings gleich zu ihren Wünschen. Die Landwirtschaft und damit das produzierende Gewerbe hochwertiger und sicherer Lebensmittel solle wieder in den Mittelpunkt der Gesellschaft gerückt werden und wieder die Wertschätzung erfahren, die auch anderen Berufen entgegengebracht werde. Dem stimmte Bundestagsabgeordneter Alois Gerig voll zu: „Lebensmittel sind zu billig.“ Würden doch die deutschen Landwirte die besten Lebensmittel der Welt produzieren. Auch Landtagspräsidentin Stamm pflichtete Gerig bei, so werde die Arbeit nicht durch den Preis der Lebensmittel belohnt, weshalb auch die Einkommen der Bäuerinnen und Bauern hinterherhinkten. Alois Gerig stellte daher die Bedeutung des Maschenrings heraus, durch dessen Kooperation kleinere Landwirte Geld einsparen könnten und so ihre Wirtschaftlichkeit sicherten.

Alois Gerig, der sich erneut um das Direktmandat im Wahlkreis Odenwald-Tauber bewirbt, stellte abschließend seine Ziele und Ideen für die kommenden vier Jahre vor. Die ländlichen Regionen müssten auch weiter attraktiv gehalten werden. Wichtig seien dabei, neben der wohnortnahen Gesundheitsversorgung, auch der Ausbau der Infrastruktur in allen Bereichen. Heutzutage sei dies der Standortfaktor Nr. 1. „Dort wo weniger Menschen in der Fläche wohnen, braucht es auch eine gezieltere Förderpolitik“, zeigte sich Alois Gerig abschließend überzeugt. Dafür wolle er auch in Zukunft in Berlin kämpfen.