Alois Gerig hoch zu Ross bei Pferdewallfahrt

11.05.2017

Einen echten Reiter schreckt auch Regen nicht ab: Die Pferdewallfahrt mit Segnung aller Pferdeliebhaber und deren Pferde aus der direkten Umgebung und der weiteren Region fand trotz des Regens großen Anklang. 150 Pferdefreunde mit insgesamt 13 Pferdekutschen und Gespannen, 31 Einzelreitern und rund 70 Pferden nahmen am vergangenen Sonntag an der 9. Walldürner Pferdeprozession teil. Diese fand erstmals unter der Regie des Reitclubs Auerberg Walldürn und mit Unterstützung von Pferdeliebhaber, Pferdefreund und Pferdebesitzer Marco Zahn als bisherigem Organisator in Kooperation mit der Katholischen Pfarrgemeinde St. Georg und der Stadt Walldürn statt.

Angeführt wurde die beeindruckende Reiterprozession neben Marco Zahn und seiner Tochter Emily von Wahlkreisabgeordneten Alois Gerig und seiner Ehefrau – beide leidenschaftliche Pferdeliebhaber. Die Prozession führte von der Nibelungenhalle zur Märzenbrünnlein-Kapelle, wo alle Teilnehmer, Tiere und Kutschen von Stadtpfarrer P. Josef Bregula gesegnet und mit Weihwasser besprengt wurden. Anschließend ging es auf abweichendem Weg zurück zum Ausgangspunkt.

Pferdefreund Alois Gerig zeigte sich begeistert von der Pferdewallfahrt und konstatierte: „Wenn es sie noch nicht gäbe, müsste sie einfach erfunden werden. Aktiv dabei zu sein, ist natürlich ein absoluter Höhepunkt! Mensch und Tier gehören schon von je her sehr eng zusammen – besonders in der Landwirtschaft.“ Und weiter lobte er: „Achtung und Verantwortung den Pferden gegenüber, die Liebe des Pferdebesitzers zum Hobby und zur Natur sowie zu den Traditionen der Heimat – das alles kommt bei dieser Pferdewallfahrt wunderbar zum Ausdruck.“

Nach weiteren Grußworten des Stadtpfarrers, Bürgermeisters Markus Günther und Julia Gehrig vom Reitclub Auerberg endete die Pferdeprozession mit dem Schlusssegen des Stadtpfarrers.

Neben dem religiösen Aspekt kamen bei der Pferdewallfahrt aber auch die Geselligkeit, das Zusammentreffen Gleichgesinnter und das Erlebnis des Reitens und Kutschfahrens im Odenwald nicht zu kurz.