Alois Gerig auf dem ‚Feldtag‘ in Götzingen: „Gemeinsam die sich bietenden Chancen nutzen!“

31.08.2016

Der „Feldtag“ war ein voller Erfolg. Auf dem Anwesen des Götzinger Landwirts Andreas Heffner kamen weit über 500 Landwirte und Interessierte zusammen, um sich einen Überblick über den technischen Fortschritt auf dem Gebiet der Bodenbewirtschaftung zu verschaffen. Wahlkreisabgeordneter und Vorsitzender des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft Alois Gerig war ebenfalls vor Ort und informierte sich bei einem Fachvortrag über die Anforderung an die Bodenbearbeitung speziell nach der Ernte und vor der Aussaat über die aktuellen Herausforderungen in der Landwirtschaft. Im Rahmen einer Maschinenvorführung machte er sich zudem ein Bild über die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der dafür einsetzbaren Landmaschinen. Neben dem Fachdienst Landwirtschaft des Landratsamts Neckar-Odenwald-Kreis waren auch die Maschinenringe Odenwald-Bauland und Mosbach in die Informationsveranstaltung eingebunden.

Alois Gerig, selbst Landwirt, begrüßte es, dass mit dieser Veranstaltung gerade jetzt nach Abschluss der Ernte den Landwirten eine Hilfestellung angeboten werde, in einer für die Agrarwirtschaft angespannten wirtschaftlichen Lage, in der auch die Politik ganz besonders gefordert sei. „Das Gebot der Stunde für die Landwirte ist, eine zukunftsorientierte Struktur und einen wirtschaftlich orientierten sinnvollen Maschineneinsatz in Kooperation mit den Maschinenringen anzustreben. Nur gemeinsam sind wir stark und können die sich bietenden Chancen am besten nutzen“, so der Wahlkreisabgeordnete und ehemalige Geschäftsführer des Maschinenring Odenwald-Bauland.

Im Mittelpunkt des Fachvortrags standen die zwiespältige Stellung der Landwirtschaft in der Gesellschaft sowie deren schwierige zukünftige Entwicklung. Für deren zukunftsorientierte Gestaltung sei es mittlerweile notwendig, neben der Arbeit im Einklang mit der Natur auch Innovationen und die damit verbundenen Investitionen zu realisieren. Die Veranstaltung diente somit den Landwirten, über Entwicklungen und Fortschritte zu informieren. Referent Josef Matt ging dabei auf die jüngsten Entwicklungen und veränderten Herausforderungen in der landwirtschaftlichen Beratung ein, verwies auf die Anforderungen an die Bodenbearbeitung sowie die dabei besonders im Fokus stehenden Problemfelder Ackerfuchsschwanz und Erosionsschutz.

Im Anschluss an die Theorie folgte dann die Praxis. Im Rahmen eines großangelegten Feldversuches wurden den Landwirten über 20 Großgeräte verschiedener Hersteller für die Bodenbearbeitung durch Spezialisten detailliert erläutert und die Einsatzmöglichkeiten vorgestellt.