Alois Gerig auf dem Deutschen LandjugendTag – Junglandwirte als Zukunftsträger

23.06.2016

Am Wochenende ging es für Alois Gerig in den hohen Norden nach Tarmstedt in Niedersachsen. Grund dafür war der Deutsche LandjugendTag 2016 – eine Jugendveranstaltung bei der sich alle zwei Jahre Tausende Landjugendliche aus ganz Deutschland treffen, um Erfahrungen auszutauschen, sich zu vernetzen, gemeinsam zu feiern und ihr Land kennenzulernen. Neben den abendlichen Feiern, zu dem auch die Jugend aus der Umgebung eingeladen ist, findet stets die BDL-Jugendveranstaltung mit prominenten Bundespolitik- und Bundesverbandsvertretern statt.

Als Vertreter der bundesdeutschen Landwirtschaftspolitik diskutierte der Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft Alois Gerig im Rahmen einer Talkrunde über die Perspektiven der Jugend in ländlichen Räumen. Weitere Diskussionspartner waren die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfamilienministerium Caren Marks, die Präsidentin des Deutschen Landfrauenverbandes (dlv) Brigitte Scherb und Werner Hilse, Vize-Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV). Dabei wurde deutlich: Jugend in ländlichen Räumen hat Zukunft. Die jungen Menschen sind bereit, Verantwortung für die Gestaltung ihres Lebensraumes zu übernehmen.

„Junge und innovative Köpfe bringen unser Land voran“, stellte die Vorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL) e.V. Nina Sehnke zum Auftakt der Diskussionsrunde klar und verwies auf die Junglandwirte, die mutig neue Wege beschreiten. Brigitte Scherb forderte eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen im ländlichen Raum und einen gleichen Verdienst für gleiche Leistungen. Auch Alois Gerig setzt sich für eine zukunftsfähige Landwirtschaft ein und nimmt das Angebot des BDL ernst, bei Entscheidungen die Junglandwirte als Zukunftsträger einzubeziehen: „Ich glaube an die Zukunft der Regionen und bin überzeugt, dass sich mit euch der Drang in die Ballungszentren verändern lässt.“ Eine entscheidende Rolle spiele dabei auch die Jugendverbandsarbeit in den ländlichen Regionen. Zum Abschluss der Talkrunde waren sich alle einig: Alle müssen sich dafür stark machen, dass Jugend auf dem Land leben kann, so das einstimmige Fazit.

Den Deutschen LandjugendTag gibt es seit 1950. Er wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gefördert und gehört neben den Veranstaltungen auf der Grünen Woche zu den größten Events der Landjugend. Regelmäßig richtet einer der 18 Landesverbände das bundesweite Treffen aus – wie in diesem Jahr die Niedersächsische Landjugend.